Sie erwarten Präzision, Termintreue und günstige Konditionen.
Unsere langjährige Erfahrung bei der Bearbeitung von Folge- und
Folgeverbundwerkzeugen, Kunststoffspritzgießwerkzeugen sowie
Einzel- und Serienfertigung für die Maschinen-, Elektro-, Automobil-
und Haushaltsschneidwarenindustrie sind Ihr Vorteil.
Unterschiedlichste Materialien wie z.B. Stahl, Kupfer, Hartmetall, PKD, Aluminium können mittels
Funkenerosion
problemlos bearbeitet werden.
Funkenerosion oder Elektroerosion oder auch EDM (Electrical Discharge Machining)
ist ein Bearbeitungsverfahren bei dem elektrische Entladung zwischen einer Anode
(beim Senkerodieren ist es eine Kupfer- oder Graphitelektrode und beim Drahterodieren
ist es der Messingdraht) und einer Kathode (Werkzeugstahl, Aluminium, etc.) einen
Materialabtrag erzeugen. Es entsteht eine Erosion! Es wird zwischen zwei Arten der
Funkenerosion unterschieden - das Draht- und das Senkerodieren.
Drahterosion
Unabhängiges Konikschneiden in 4-Achsen, Kupfer- und Graphitelektroden, Verzahnungen.
Die Drahterosion wird vorrangig zum Schneiden beliebiger Außen- und Innenkonturen
gehärteter und „weicher“ Stahlplatten eingesetzt. Auch andere Materialien
können bearbeitet werden, vorausgesetzt sie sind elektrisch leitend. Bei unseren
Maschinen können Materialstärken bis zu 305 mm bearbeitet werden.
Bei den modernen Maschinen, wird in der Regel im Wasserbad geschnitten und zusätzliche
Spülungen sorgen dafür, dass das abgetragene Material weggeschwemmt wird.
Als Anode setzen wir Messingdraht, oder auch zinkbeschichteten Messingdraht, in Stärken
von 0,1 mm bis 0,3 mm ein. Und auch hier wird durch elektrische Entladung das Material
abgetragen. Folgen viele Entladungen hinter einander, schneidet der Draht eine sehr
präzise vorprogrammierte Kontur in das Werkstück. Die Entladungen sind nur durch
einen bestimmten bestehenden Abstand zwischen Draht und Werkstück möglich. Der
Abtrag des Materials vergrößert ihn laufend und so muss der Draht ständig
nach geführt werden. Diese Bewegung erfolgt entlang der programmierten Schnittbahn und
wird von der Steuerung der Maschine geregelt. Dabei läuft der Draht ständig in
vertikaler Richtung von einer Spule und wird so laufend erneuert.
Senkerosion
Form- und Schnittwerkzeuge, Gewinde, Verzahnungen, Serienfertigung, Bahnerosion
Bei der Senkerosion werden Elektroden aus Kupfer oder Graphit eingesetzt, die durch
die Funkenbildung in das Werkstück eindringen und so eine Negativform bilden. Hierzu wird ein Medium (Dielektrikum)
benötigt. Das Dielektrikum wird durch die Entladung ionisiert. Die positiv geladenen Ionen treffen auf das Werkstück
–die Kathode-, dabei wird die äußere Schicht des Materials so heiß (10.000° - 50.000° C), dass es schmilzt
oder verdampft und vom Dielektrikum, das gleichzeitig die Spülflüssigkeit ist, ausgewaschen wird. Auf diesem Wege ist
eine komplizierte Formgebung und die Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien kein Problem.
Startlocherosion
Bohrungen im Bereich von 0,20 mm bis 3,00 mm bei einer Höhe von max. 200 mm. Die Genauigkeit bedarf der Absprache,
da sie von der Werkstückhöhe und der Größe der Bohrung abhängt.
Hochgeschwindigkeitserodiermaschinen, Startlocherodiermaschinen oder auch Bohrteufel
genannt, werden unter anderem für das Einbringen von Startlochbohrungen in allen
elektrisch leitenden Metallen eingesetzt. Diese Startlöcher werden für die
Einfädelung des Drahtes benötigt, damit dieser auf der Drahterodiermaschine
die Kontur nicht von außen zerschneiden muss. Außerdem können kleinste
Bohrungen mit Elektroden von 0,10 bis 3,00 mm hergestellt werden, ohne dass sich Grat
bildet oder Eintrittsformationen entstehen. Es gibt auch keine Materialveränderungen,
so dass auch Kühlbohrungen, Entlüftungsbohrungen und Mikrobearbeitungen auf
diesem Wege möglich sind. Obendrein lassen sich auch hervorragend abgebrochene
(Gewinde-) Bohrer aus Werkzeugen jeglicher Art mit der Technik des Startlocherodierens
entfernen.
Wasserstrahlschneiden
Komplexe flache Teile aus nahezu jedem Material – leitende und nicht leitende Metalle, Kunst- und andere
Werkstoffe. Genauigkeit je nach Material und Werkstückdicke bis +/- 0,02mm möglich.
Beim Wasserstrahlschneiden wird ein Werkstück durch einen Hochdruckwasserstrahl getrennt. Der Wasserstrahl
hat dabei einen Druck von bis zu 6000 bar. Ein Vorteil des Wasserstrahlschneidens gegenüber dem Laserschneiden
oder Brennschneiden ist, dass das Material nur minimal erwärmt wird. Es entsteht so kein Verzug und
keine Oberflächenverhärtung.
Beim Wasserstrahlschneiden unterscheidet man zwischen dem Abrasivschneiden und dem Reinwasserschneiden. Beim
Reinwasserschneiden wird nur mit Wasser geschnitten, beim Abrasivschneiden wird zusätzlich noch ein feiner
Abrasivsand verwendet.
Ein weiterer Vorteil beim Wasserstrahlschneiden ist, dass jedes Material geschnitten werden kann. So ist es
zum Beispiel möglich Keramik, Werkzeugstahl, Buntmetalle, Aluminium, Glas, Stein, Holz, Kunststoff, Gummi,
Schaumstoff und vieles mehr zu schneiden. Dies ist mit anderen Verfahren oft nicht möglich.
Der zusätzliche Schwenkkopf ermöglicht absolut präzise Schnitte mit automatischer Vermeidung
unerwünschter Winkel. Er ermöglicht die Fertigung von Fügeteilen ohne Nacharbeit mit hoher
Wiederholgenauigkeit. Für Anwendungen die einen rundum gleichmäßigen Winkel erfordern (z.B.
Grund- und Auswurfplatten von Schnittwerkzeugen) ermöglicht der Schwenkkopf die automatische Erstellung
von Winkel bis +/- 9°.
Umweltschutz wird bei uns groß geschrieben. Filter- und Harzentsorgung erfolgen durch renommierte
Fachbetriebe. Eine neue Absauganlage sorgt für saubere Luft im gesamten Senkerosionsbereich.
Gerne zeigen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch Anwendungsgebiete der funkenerosiven Metallbearbeitung
auf oder arbeiten Ihnen für einen konkreten Bedarfsfall ein detailliertes Angebot aus.